Fotostrecke Cape Epic Bike: Für das härteste MTB-Etappenrennen der Welt wurde nicht nur der Körper auf acht Tage harten Wettkampf vorbereitet – auch das Bike. Um eine Top-Performance zu erreichen, müssen Mensch & Maschine perfekt aufeinander abgestimmt werden. (Artikel-Tipp: Fit für´s Etappenrennen)

Die Team BULLS Rennmaschine wurde extra für das Cape Epic im Zebra-Look designt. Vor allem aber die technischen Finessen machen aus dem „Serien-Bike“ ein Unikat. Schließich muss das BULLS Wilde-Egde-Team im ruppigen südafrikanischen Gelände, mit Anstiegen, technischen Abfahrten und auf weiten flachen Dirtroads perfekt funktionieren, um den Fahrer zu unterstützen.

Bild Nr 1: Bikefitting:

Sobald die Bikes für die neue Saison da sind, werden diese im Radlabor auf die Fahrer angepasst. Das ist mittlerweile schon ein Ritual. So wird gewährleistet, dass die Teamfahrer ergonomisch auf den Bikes sitzen und keine Kraft verschwenden.

Bild Nr. 2: Das Cockpit:

Der Lenker ist die „Schaltzentrale“ des ganzen Bikes. Um breiter greifen zu können, wird auf die Hörnchen verzichtet. Der breite Griff verbessert das Lenkgefühl und sorgt für mehr Fahrgefühl.

Eine Besonderheit: Um auf Dirtroads oder Straßen, durch eine enge Lenkerhaltung eine bessere Aerodynamik zu erhalten, wird der Lenker mit einem Rennrad-Tape in der Mitte umwickelt. Die Fahrer werden über die Schaltvorgänge per Piep-Ton und über die DI2 Digitalanzeige informiert. (2x Piep = durchdrücken oder schalten) Im Lenker befinden sich die „Shamurai Swords“ für den Fall der Fälle eines Durchstichs im Reifen.

Bild Nr. 3: Luft:

Wenn das Team acht Tage durch den afrikanischen Busch fährt, sind Platten kaum zu vermeiden. Um schnell an die nötige Luft für den Reifen zu kommen, sind Pumpe und Gaspatrone griffbereit montiert. Wenn das Loch im Reifen per „Shamurai Swords“ geflickt wird, dann muss es schnell gehen…

Bild Nr. 4: Powermeter:

Pacing, Pacing, Pacing… nicht überziehen, seinen eigenen Rhythmus finden, wissen wo man steht, die Geschwindigkeit des Feldes richtig einschätzen, sich an schlechten Tagen motivieren… Mittlerweile hat der Powermeter in den Mountainbike-Sport Einzug erhalten. Auch die BULLS-Piloten steuern ihre eigene Renntaktik so weit es möglich ist über die Leistung, mit einem XTR-STAGES Powermeter.

Bild Nr. 5: Shimano DI2:

Das Team BULLS schaltet elektronisch und ist mit der DI2 von Shimano ausgestattet. Die Schaltung sieht nicht nur fett aus, sie ist es auch;). Einfach geil! Gerade bei der diesjährigen Strecke mit vielen Kurven und verwinkelten Passagen wird die DI2 durch die vielen Schaltvorgängen eine große Unterstützung sein.

Bild Nr. 6: SPD-Pedal wird 25:

Das SPD-Pedal ist 25 Jahre alt geworden und das Team BULLS ist eines der ersten Teams, welches das Jubiläums-Pedal an das Bike schrauben darf. Nur schade, dass man von diesem edlen Stück während des Fahrens so wenig sieht.

Bild Nr. 7: Energie & Werkstatt:

Um möglichst wenig in die Trikottaschen zu nehmen, werden Schlauch, Schaltauge, Mini-Tool und eine Ersatzpatrone in der Satteltasche verstaut. Drunter ist die 2. Trinkflasche platziert. In der Regel sind beide Flaschen nach 1-2 Rennstunden leer und werden an den „Feedzones“ aufgefüllt.

Letztes Bild: Team Bike im Zebra-Look

Für das Cape Epic wurde das Wild Edge Team in´s Zebra-Look versetzt.

Project Zebra:

Extra für das “Project Zebra” wurde ein eigener Internetauftritt erstellt. Dort erfahrt ihr alles rund ums Team BULLS und könnt euch das Cape Epic über eine 360C Video-Perspektive anschauen.

Zum Project Zebra