Genauso wie Kraft, Ausdauer und Schnelligkeit, gehört auch die Flexibilität zu den sportlichen Fähigkeiten, die Rennradfahrer und Mountainbiker trainieren sollten. Dehnen gilt als wichtiger Ausgleich für die sonst zu einseitige Belastung.

Dehnen ist in vielen Fachkreisen sehr umstritten, jedoch sind Fehlhaltungen, Verkürzungen und Dysbalancen oft Ursache für muskuläre Beschwerden. Diese Beschwerden können zu einer eingeschränkten Leistungsfähigkeit führen und sind erst mal Fehlhaltungen da, geht viel wertvolle Zeit damit verloren, diese wieder zu korrigieren. Mit einem gezielten Dehnungsprogramm kann man hier frühzeitig entgegen wirken. Der richtige Zeitpunkt spielt auch hier eine entscheidende Rolle, um den präventiven Nutzen zu maximieren.

Nach bisherigem Kenntnisstand der Forschung sollte die Muskulatur nach intensiver Belastung nicht mit lang andauernden Dehnprozeduren noch weiter strapaziert werden. Deshalb ist es anzuraten, Dehnen eher als eine separate Einheit in den Trainingsplan aufzunehmen. Idealerweise können Sie das Dehnprogramm direkt nach einer kurzen Rumpfkräftigungseinheit schalten. Oder klassisch, Abends vor dem Fernseher während der Tagesschau.

Richtig Dehnen – zur richtigen Zeit:

– Als separate Einheit 2-3 Mal pro Woche für 10-15min einplanen
– Verwenden Sie Übungen, die sowohl Beine als auch Rumpf ansprechen
– Langandauerndes Dehnen nach intensiven Belastungen vermeiden